Die Anreise nach La Gomera erfolgt mittels Flugzeug für Westösterreich von München aus über Teneriffa Süd und danach mit der Fred Olsen Fähre auf die Insel. Die reine Flugzeit beträgt zwar nur rund 4 1/2 Stunden und die Fährzeit beträgt auch nur rund 1 Stunde, dennoch ein ganzer Tag sollte schon jeweils für An- und Rückreise eingeplant werden.
Die Busfahrt von San Sebastian bis zum Hotel ist ein Abenteuer für sich und wenn ich sie vermeiden könnte, würde ich es tun. Es liegt dabei allerdings nicht an den Bussen, die sind neuwertig und toll in Schuß, auch nicht an den Straßen, die sind in einem tadellosen Zustand, es liegt einzig und allein an der Fahrweise der Buschaufeure. Sie fahren die sehr kurfenreichen Gebirgsstrecken jeweils mit Höchstgeschwindigkeit und das ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Eine ähnliche Fahrweise dürften auch die Taxis an den Tag legen.
Wohl gibt es in Santiago einen Flugplatz, bei dem wurde jedoch die Landebahn zu kurz bemessen, sodaß kein Flugverkehr stattfindet. In Valle Gran Re wiederum gibt es einen neu ausgebauten Hafen, der jedoch nicht in gebührender Form von Schiffen angelaufen wird und auch in Alajero wurde ein riesigen Busbahnhof errichtet, der ... . Auch auf La Gomera wird Politik betrieben.
Sehr gut und komplikationslos gestaltet sich die Verwendung von Leihautos. Sie sind neuwertig und in einem sehr guten Zustand. Für die zum Teil engen Straßen empfehen sich eher Kleinwagen. Erheiternd habe ich die zeitweise aufgestellten Gefahrenhinweise "kurfenreiche Strecke" gefunden, da es auf der Insel kaum einmal eine gerade Streckenführung gibt. Auch die Geschwindigkeitsbe-grenzungen sind kaum einzuhalten. Nur Einheimischen, Taxi- und Busfahrern ist es möglich die angzeigte Geschwindigkeitsbegrenzung auch wirklich zu erreichen, geschweige denn zu überschrei-ten. Wie bereits ausgeführt, die Taxi- und Buschaufeure arbeiten intensiv daran.
Wie bei allen Fernreisen, beginnt auch eine Reise nach La Gomera auf dem Flugplatz.