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PETER MORTH
Wirtschaftstreuhänder - Steuerberater i.R.
Schriftsteller

 

Privat STERNWARTE St. Johann in Tirol

STernwarte

Am Anfang stand die Idee, eine Sternwarte in St. Johann i.T. zu errichten. Die Erfahrungen mit der gebauten Säule haben gezeigt, daß ein Dach allemal erforderlich ist. Obwohl die Abdeckung mit Folien eine mehr als gute und kostengünstige Lösung darstellt, hat sich herausgestellt, daß immer noch ein enormer Aufwand zum Einrichten vor einer Beobachtungsnacht notwendig und ein ebenso penibler Abbau erforderlich ist. Daher kam mit dem Essen der Appetit. Eine Hütte sollte es werden? Oder doch eine Kuppel? Oder ein Wintergarten mit Sternwartenausnehmung im Glasdach? Oder, oder, oder? Nach vielen Plänen und Recherchen im Internet haben wir uns dann schließlich entschieden ... . Wir kontaktierten die Firma Zwieb GmbH in 2232 Deutsch Wagram, Angerer Bundesstraße 1c. Sie können Stefan Zwieb auch unter office@zwieb.at und telefonisch unter ++43 2247 20710 oder per Fax unter ++43 2247 20710-10 erreichen.

Doch zuerst mußten noch einige Arbeiten im Garten erledigt werden, denn der ursprünglich geplante Aufstellungsort wurde aufgegeben und die Sternwarte ans andere Ende des Garten verlegt. Drei Baumstrünke mußten entfert werden, das Loch mit einer Tiefe von mehr als einem Meter (wegen der Frostgrenze) ausgehoben und Elektrokabel entlang der Gartengrenze eingezogen und schließlich sollte auch noch alles wieder einigermaßen ansehnlich gestaltet werden. Ohne Bagger und der kundigen Hand des Fahrers wäre uns das wohl nie gelungen. Die entsprechende Bauanzeige wurde erstattet von der Marktgemeinde begutachtet und genehmigt. Für das Fundament der Astrohütte und für das Fundament für die Astrosäule wurden insgesamt 151 Stk. Schalsteine aufgeschichtet und mit 184 Säcken à 40 kg Trockenbeton ausgegossen. Die Zwischenräume nahmen insgesamt 11 Festmeter Schotter auf. Zuerst war das Ei, dann ... Siehe dazu Sternwarte Teil 1.

Nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen waren, kam rechtzeitig am 27. Mai 2010 die von Stefan Zwieb organisierte Spedition und brachte die Astrohütte im Rohzustand, das heißt 1,2 Tonnen Hütte in alle Einzelheiten zerlegt. Wir waren froh, Stefan Zwieb auch mit dem Aufbau der Hütte beauftragt zu haben. Er kam am verregneten 2. Juni 2010 bei uns an und begann aus dem gesamten Konvolut von Brettern, Bohlen und Pfosten unsere Astrohütte zu zimmern. Wir können die Firma Zwieb GmbH nur jeden Gartenhütten- und Astrohüttenbauern wärmstens empfehlen. Gerne stehen wir als Referenz zur Verfügung und können von seiner Professionalität gerne Zeugnis ablegen. Stefan Zwieb ist uns auch privat jederzeit gerne willkommen. Wir freuen uns schon, ihn im Winter wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Manfred und Daniela Schwarz machten zur gleichen Zeit Urlaub bei uns und die Kinder Jakob und Kathi gestalteten das Sternwartenpumukellogo. Siehe dazu Sternwarte Teil 2.

Nun galt es die "Sternwarte" zu lasieren und im Inneren auszubauen. Dazu gehörte auch die Elektrifizierung durch die Firma Elektro Krepper GmbH. Insgesamt ist die Sternwarte mit 10 Steckdosen mit 230V, 2 x 12V Bananensteckdosen, 2 x 12 V 3-fach Kfz-Steckdosen und 6 x USB- und 4 x Netzwerkanschlüssen ausgestattet. Selbstverständlich ist neben Weiß- auch Rotlicht vorhanden. Die nordseitige Hüttenwand wurde mit einer 2,37m langen und 35cm breiten Tischplatte ausgestattet um eine Ablagefläche für elektronische Geräte zu bieten. Die vorhandene Säule wurde um 30cm verlängert und umfaßt nunmehr eine insgesamte Länge vom 2,3 m, wobei 1 m fest im Boden verankert ist. 480 kg Trockenbeton und 20 Stk. Schalsteine fixieren die Montierungsäule und machen sie völlig vibrationssicher. Siehe dazu Sternwarte Teil 3.

 

Vom Traum zur Realität

Sternwarte - Teil 1
Sternwarte - Teil 2
Sternwarte - Teil 3
Sternwarte - Teil 4
Sternwarte - Teil 5
Teil 1
Teil 2
Sternwarte Teil 3
Teil 4 Engel

1. Montierungen
2. Fernrohre
3. Astrofotoausrüstung
4. Zubehör
5. Sonstiges
Erdaushub und Fundament
Die Sternwarte entsteht ...
Die Elektrifizierung
Sternwartenfinale
Die Ausstattung

 

Nun galt es die Sternwarte einzurichten. Das Herzstück jeder Sternwarte ist die "astronomische" Montierung. In unserem Fall wurde auf die 230 cm lange und 32 cm dicke ausbetonierte Säule eine Celestron CGE-Montierung installiert. Die Montierung ist in beiden Achsen motorisiert und eine "Computer-Hand-Control" führt die CGE sterngenau zu 40.000 Objekten. Neben dieser Montierung kann für den mobilen Einsatz auch noch eine Vixen Sphinx und ein Astro-Trac zum Einsatz kommen. Zur besonders genauen Nachführung stehen noch eine SBig STV Delux und eine AlCCD5-Kamera zur Verfügung

An Fernrohren stehen in der Sternwarte St. Johann in Tirol ein Apo-Refraktor mit 420mm, ein Apo-Refraktor mit 500mm, ein Frauenhofer-Refraktor mit 700mm, ein Frauenhofer-Refraktor mit 900mm, ein Frauenhofer-Refraktor mit 1200mm Brennweite, sowie ein Newton-Fernrohr mit 800mm Brennweite zur Verfügung. Daneben stehen noch Fotoobjektive von Leica mit einer Brennweite von 2,8/60mm und von Nikon mit einer Brennweite von 3,5/20mm, 1,4/50mm und 2,8/180mm sowie von Canon mit einer Brennweite von 3,5/8mm, 1,8/50mm und 4,0/70-200mm zur Verfügung.

Astronomische Aufnahmen können derzeit mit der ALCCD6 (QHy8) mit 6 MP, einer Chipgröße von 17,64 x 25,1 mm, sowie den Digitalkameras Canon 1D Mark III (10,1 MP) und Canon 50D (15 MP) gemacht werden.

Die Ausstattung der Sternwarte

Montierung
Fernrohre und Objektive
Kameras
in Arbeit
in Arbeit
in Arbeit
Celestron CGE,
Vixen Sphinx, Astro-Trac
Refraktoren - Reflektor
CCD und DSLR

 

 

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