
Am 27. April 1956 um 17 Uhr erblickte ich das Licht der Welt im 19. Bezirk in Wien. Kinderklinik Peter-Jordan-Straße. Meiner Mutter war verdammt froh war, als ich endlich da war. Mein Vater, unbeschreiblich stolz über seinen Sohn, durfte mich gleich besuchen, herumtragen aber nicht. Das war zu dieser Zeit den Vätern noch nicht erlaubt. Dennoch hat er den fehlenden Körperkontakt später vielfach nachgeholt. Damals, im Jahre 1956, legte man die Kinder nicht zu den Müttern, sondern verpasste ihnen sofort gesellschaftlichen Kontakt. Dicht an dicht lagen damals die Kinder in Wien, damit sie sich gleich am Anfang ihres Wienerlebens an die Enge der "Großstadt" gewöhnten. So lag auch ich in Mitten anderer Neugeborener. An die einzelnen Namen meiner unmittelbaren Genossen kann ich mich nicht mehr erinnern, sofern diese überhaupt schon Namen hatten.
Ich wuchs im 3. und im 20. Wiener Gemeindebezirk auf. Wohlbehütet und mit viel Liebe erzogen, verbrachte ich meine Kindheit auf der Straße mit Raufen und Fußball spielen, später spielte ich Volleyball. Von meiner Großmutter und meiner Mutter lernte ich Hausarbeiten verrichten, mein Vater lehrte mich die Welt und die Politik kennen. Er machte mich zu einem Freidenker wider Willen, denn ich war in meiner Pubertätszeit grundsätzlich anderer Meinung als er. Dennoch bin ich - glaube ich – geworden wie er wollte, nur im Karten spielen würde er wohl heute noch immer gegen mich gewinnen, im Diskutieren nimmermehr. Aber auch das habe ich ihm zu verdanken. Daß ich heute Radfahren kann, habe ich seiner Geduld zu verdanken, daß ich gefrorene Hände habe, verdanke ich ihm auch, denn im Gegensatz zu seinen Anweisungen, habe ich trotz bitterkalter Tage nie Handschuhe getragen. Ich würde viel dafür geben, mit ihm noch einmal reden zu können. Mein Vater verstarb 1986 und meine Mutter 1992. Beide viel zu früh, ich hätte Ihnen noch eine Menge zu sagen.
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Im Sommer 1987 machte ich mich als Steuerberater selbständig. Sehr zu Dank fühle ich mich Otto Verber, leider schon verstorben, verpflichtet Von ihm habe ich viel Verhandlungsgeschick lernen können. Mein 20 jähriges Berufsleben hat mir viel Freude bereitet. Ende Mai 2004 erlitt ich innerhalb weniger Tage zwei Herzinfarkte. Daß ich immer noch unter den Lebenden weile, habe ich Prof. J. Kaliman und Prof. Huber zu verdanken. Vor allem aber möchte ich mich bei meinen Freunden Franziska und Gerald Wechselberger, Manfred Schwarz, Gerhard Eber und Manfred Fischer bedanken, die mir in einer schweren Zeit ihre Freundschaft bewiesen haben. Ebenso mochte ich meinem Kollegen und Astrofreund Dr. Franz Gruber danken, der mir in einer angespannten zeit hilfreich zur Seite gestanden ist. Nicht vergessen möchte ich auch auf Leonardo Piticev und Aleksandar Jovanovix.
An einem bitterkalten Novembertag 1995 heitrate ich Wilma Hiess. Zwei Herzinfarkte habe ich trotz meiner Frau und Dank der Ärzte überlebt. Ein langjähriger Rosenkrieg endete 2006. Der Besuchsrechtsstreit um meinen Sohn Martin Michael ist noch im Gang. Details dazu erfahren Sie unter "Padminton for three".
Am 17. Oktober 2004 lernte ich meine nunmehrige Frau Elisabeth kennen. Seit 21.03.2007 bin ich waschechter Tiroler und trotz eines schweren Autounfalls am 19. September 2007 bin ich seit
27. Oktober 2007 glücklich mit Elisabeth verheiratet.
Dank meiner Elisabeth konnte ich mein erstes Buch
"Der fliegende Hermann" veröffentlichen.
Weitere Bücher sind in Vorbereitung. Da mich Geschichte schon immer faszinierte und Geschichte immer auch etwas mit Zeit zu tun hat, schreibe ich derzeit an "Gott und die Welt" und an einer politischen Zukunftsgeschichte. Gleichfalls interessieren mich die Reisen der "alten" Römer. Ob sie wohl schon im ersten Jahrhundert n.Chr. bereits in Tirol Ski gefahren sind?

Auch Väter lieben Ihre Kinder.
sollten Sie lesen. Welche Anstrengungen ich vergeblich unternommen habe können Sie
in diesem Bericht lesen.
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